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Lassen Sie den Hund erst einmal ankommen! Haben Sie viel Geduld mit Ihrem Tier, fordern Sie bitte noch gar nichts und nehmen Sie sich Zeit.

Die Vorgeschichte des Hundes ist meist unbekannt. Im Tierheim lebte er oder sie auf engem Raum mit anderen Hunden zusammen, es war wenig Zeit, sich um jeden einzelnen von ihnen zu kümmern.

Aus dieser Situation wird er herausgerissen, in eine Transportbox gepackt, nur noch fremde Menschen und ungewohnte Geräusche und Gerüche sind um ihn herum. Ein langer Weg in die Schweiz folgt, wieder fremde Menschen, ein neues Zuhause. Auch dort viele Dinge, die er noch nie erlebt hat: Treppen, Plattenböden, Staubsauger, Fernseher ...

Verzichten Sie bitte in der ersten Zeit auf Besuch, Familienfeste und Trubel. Ihr neues Famillienmitglied braucht anfangs auch noch keine 3 Stunden Spaziergang. Versuchen Sie eine gewisse Routine für Ihren Neuankömmling zu schaffen. Laufen Sie anfangs immer die selbe Pipirunde, damit Ihr Hund nicht von vielen neuen Eindrücken abgelenkt wird, sondern sich aufs Wesentliche konzentrieren kann. Bei zu viel Ablenkung wird der Hund vergessen, sein Geschäft zu verrichten und es dann Zuhause nachholen.